Hallo treue Leser!
Kaum sind 5 Wochen vergangen, schon kommt ein neuer Bericht.
Wie die meisten ja schon wissen, waren wir hier ziemlich im Chaos versumpft. Da ging nix vor und nix zurueck, also ist Doerfles und dann auch die Eifel angerueckt und haben nach dem Motto "Haus im Glueck" fleissig mitgewirkt.
Unsere Zeitplaene muessen wir dennoch dauernd ueber den Haufen werfen, weil alles irgendwie ewig dauert. Jajaja, ist schon klar, mit 3 kleinen Kindern - nerven tut's trotzdem!
Deshalb gibt's auch noch nirgendwo Fotos zu sehen. Die gibt's erst wenn ich mich hier wohl fuehle.
Froh bin ich schon mal ueber die fast 2 Wochen Fruehling, die wir gerade hatten. So konnt ich die Banditos wenigstens schon mal in den Garten schicken. Oder vielmehr: Gruenstreifen hinter'm Haus. Denn wenn wir das bisschen schon als Garten bezeichnen, dann haben wir in USA unseren eigenen kleinen Park gehabt. Klarer Vorteil hier: Das ganze kann man wie Fort Knox sichern, und ist fuer Paul relativ ausbruchsicher.
Der ist naemlich mit der momentanen Gesamtsituation mehr als unzufrieden. Den ganzen Tag Mama und Babies ist ja auch maeuselangweilig, um es mal mit Herrn Schnaeufels Worten auszudruecken (einem Charakter aus Paul's Lieblingsgeschichte). Gottseidank koennen die Babies sich schon wehren. Allen voran natuerlich Baby Bambam - Philipp hat eigentlich immer eine Keule in der Hand und weiss sie auch zu gebrauchen.
Fiona loest das Problem auf weiblich intelligente Weise, sie hat Ostern angefangen zu laufen und hoert seitdem nicht mehr auf. Sie ist sozusagen staendig auf der Flucht.
Ab naechster Woche ist Paul an 2 Vormittagen die Woche in einer Art Kindergarten untergebracht. Man wird ja bescheiden, alles ist besser als 24/7.
Die katastrophale Kinderbetreuungssituation hier vor Ort laesst meine Jobhoffnungen auch wieder in weitere Ferne ruecken, fruehestens ab September kann ich Paul Vollzeit im Kindergarten unterbringen, was die Babies angeht sieht es nach wie vor nicht gerade rosig aus. Die werden es dann ggf. mit einer Tagesmutter aufnehmen muessen.
Finanziell gesehen macht ein Teilzeitjob zwar nicht wirklich Sinn, denn die Kosten fuer die Betreuung und Benzin werden mein Einkommen wohl fast auffressen. Aber finanziell gesehen macht das Projekt Kinder ja sowieso keinen Sinn. Jetzt geht es nur noch um die Schadensbegrenzung - Mutti muss ihr Hirn hin und wieder auf Touren bringen, sonst ruehrt sich da bald nix mehr. Schwangerschaftsverbloedung und Stilldemenz richten das durchaus mit einem an.
Ohne zu einem runden Ende zu kommen muss ich trotzdem aufhoeren, der Laermpegel steigt dramatisch an, was in der Regel auf Streitigkeiten mit Koerpereinsatz zurueckzufuehren ist.
Bis (hoffentlich) bald(er)
die immer noch umzugsgenervten Sommer's.
Friday, April 17, 2009
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